Honigwein Metsiederei markasemnonia


Die Metsiederei markasemnonia wurde im September 1999 im Herzen des wunderschönen Havellandes in der Stadt Nauen gegründet. Ziel war es, das alte Handwerk des Metsiedens neu zu beleben. In Klosterbibliotheken fanden wir ursprüngliche Rezepte, nach denen wir heute noch produzieren.
Mit der Zeit entwickelten sich neue Ideen, woraus sich unsere verschiedenen Produkte entwickelten. Durch die alte und einzigartige Technik des Metsiedens entstanden wohltuende und in Maßen genossen auch gesunde Getränke.

Geschichte
Was ist Met überhaupt ?
Unsere Vorfahren, die Germanen, bezeichneten den Met aufgrund der ursprünglichen Rezeptabstammung von Wotan, dem höchste Gott der germanischen Stämme, als ein göttliches Getränk. Der Met wurde damals aus einem sehr edlen Stoff, dem Honig von Wildbienen, hergestellt. Imkereien entstanden erst in späterer Zeit, auf Anordnung von Karl dem Großen, auf jedem Hof. Der Met ist ein Honigwein und besteht aus den Zutaten Wasser honigwein honig wein met Fruchtsaft, Honig natürlich und verschiedenen erlesenen Kräutern.

Met, ein göttliches Getränk
Und wie es dazu kam

Man muss den Met zunächst einmal probiert haben, um zu begreifen, dass die Götter so ein Getränk hoch schätzten.
So war es ja auch Odin/Wotan, der uns den Met bescherte.

Man kennt ihn in fast allen Ländern der Welt, diesen aus honigwein honig wein met, der so gut die Sinne berauschen kann. Trinkt man ihn, ist man den Göttern nahe, so erzählt die Sage. Dieses älteste alkoholische Genussmittel kannten nicht nur die Germanen, Wikinger und Kelten, es wurde überall in Europa geschätzt, ja sogar in Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika und sogar in Australien wurde das süße Getränk gerne getrunken.

Übrigens der Name Met für Honigwein geht wohl auf das indogermanische „medhu“ zurück. Die Inder nennen ihren Met „Madhu“, der von allen Getränken ganz besonders geschätzt und nur Ehrengästen serviert wird.

Aber bevor das Geheimnis des Metbrauens dem Menschen überlassen wurde, musste Odin/Wotan es erstmal von den Jetten, den Riesen, stehlen.
Nach vielen Versuchen gelang es ihm schließlich. Dafür honigwein honig wein met Nächte hintereinander mit der Tochter des Zwergen Suttung schlafen um etwas von dem Met zu bekommen.
Als es endlich soweit war, nahm er einfach den ganzen Met und stürzte ihn in seinen Hals, wobei er nur dreimal schluckte. Danach flog er sofort nach Valhalla zurück.

Dieser Met war gemacht aus Honig und dem Blut des weißen Kvasir, und somit erwarb man sich, beim Metgenuss, übernatürliche Kräfte und las vom Stein der Weißen über die Geschicke dieser Welt.
Auch heute noch ist es nachvollziehbar, denn beim Genuss der richtigen Menge kann ein Metrausch schon mal 3 Tage dauern.

Dass der Met im asenrein ein sehr geachtetes Getränk war, kann man wohl nicht bezweifeln. Auch aus den Dichtungen der älteren Edda geht hervor, dass der Met stets in reichlichen Mengen ausgeschenkt wurde, und dieses nicht nur bei den Göttern, sondern auch bei den Wikingern selbst.

Im Mittelalter und auch in der Zeit der Renaissance war der Met das Getränk am Hofe schlecht hin. Dieses ist durch vielerlei Schriftentum belegt.
Damals glaubte man auch, dass der Metgenuss das allbekannte Rückenleiden lindern konnte. Dieser Glaube entstand durch die Aufstellung einer wissenschaftlichen Abhandlung des Thomas Bartholin im Jahre 1666.

Aber auch in unserer Zeit gibt es Berichte über die heilenden Wirkung des Met. Im Buch „hofney and your health“ von Beck und Smedley steht folgendes zu lesen:
„Jahrhundertelang hat man den Met auch honigwein honig wein met verabreicht. Der medizinische wert eines urintreibenden Mittels ohne katastrophale Nebenwirkungen konnte so im Nierenleiden eingesetzt werden. Aber auch bei Gichtbeschwerden und zur Linderung von rheumatischen Schmerzen wurde er verabreicht. Darüber hinaus fand Met auch Anwendung bei Verdauungsbeschwerden. Auch andere Schriften bezeugen eine „medizinische Anwendung“, die wiederum alle auf das Grundprodukt Honig zurückzuführen sind. Honig ist und war eines der gesündesten Naturprodukte überhaupt. Dem Honig wurden dann auch noch lebensverlängernde Eigenschaften zugesprochen.

Als die Römer einst England eroberten, entdeckten sie dass man so ganz nebenbei damit auch die Honiginsel erobert hatte. Somit berichtete „plutarch“ von dem verblüffend guten Gesundheitszustand der Einwohner, die von Energie nur so strotzen. Er schrieb „diese Briten fangen ja erst an alt zu werden, wenn sie honigwein honig wein met haben“, wie wir heute meinen etwas übertrieben, aber was er hiermit ausdrücken wollte, verstehen wir heute schon.
Man sollte nur nicht annehmen, dass das Geheimnis nur in Verzehr von Honig gelegen hat, aber richtig ist, dass der Römer Plinius schreibt: „diese Inselbewohner trinken große Mengen eines wohlschmeckenden Honiggebräues.“
Auch dass dem Honig lebensverlängernde Kräfte zugesprochen wurde geht hinein bis in unsere zeit.
Es ist gar nicht lange her, da veröffentlichten sowjetische Instanzen, dass von den jetzt lebenden ca. 200 russischen Personen, die zwischen 110 und 150 Jahre alt sind, die meisten Imker waren und sich von ihren eigenen Produkten gern ernährten.

Honig, Kräuter und Wasser sind die Grundbestandteile für den Met. Des Weiteren wurden auch Fruchtsäfte verarbeitet.
Markasemnonia Met wird auch wie schon vor jahrtausenden im honigwein honig wein met Im Siedeverfahren, dem metsieden, wird ein Honig, Wasser und Kräutergeschmisch gesiedet, es werden keine Zusatzstoffe oder Farbstoffe hinzugefügt. Nach der Gährung halten wir eine Reifelagerung von ca. 9 Monaten stets ein, bevor unser Met zum Verkauf angeboten wird.
Danach gilt: „je länger er liegt, desto besser und fülliger wird er.“

marka - semnonia